Mittwoch, 22. September 2010

Angekommen in LAVASA

Liebe Daheimgebliebene,

hier ist es Mittwoch, früher Abend, jurz vor 19 Uhr. Meine erste kurze indische Dämmerung geht bereits in nächtliche Beleuchtung über. Die Konferenz internationaler Schuken in Indien, organisiert von der Gruppe TAISI, deren Leiterin mich eingeladen hatte, beginnt morgen.
Berlin und Indien trennen 3einhalb Stunden.
Der Ort LAVASA existiert eigentlich noch gar nicht richtig, ist eine große Baustelle, hatte 2000 Einwohner und soll bald eine "grüne" Großstadt werden, anders als andere indische Städte, sagt man. Doch dazu werde ich morgen früh mehr erfahren, um 7:15 Uhr findet eine Baustellen-Promotion-Tour statt. Der Ort liegt an einem sehr großen Stausee, welcher das nicht weit entfernte Mumbai (oft besser bekannt als Bombai) mit Strohm versorgt. Das Hotel hat aber 130 Zimmer, sehr freundliches Personal, Frühstück, Mittagessen und Abendessen gibt es hier auch im Hause, wo ich doch aufgehört hatte, Mittagessen zu mir zu nehmen und abnehmen wollte. Doch die Sorge um Durchfall-erzeugende Nahrung bremst mich sicher. Ein schneller Internetanschluss ermöglicht mir den Kontakt von meinem klimatisierten Hotelzimmer mit anderen Teilen der digitalisierten Welt.

Die Anreise über Tegel ging ganz langsam los, da der erste Teil nach München ging und die Schalter dort erst kurz vor Abflug öffnen. Ich fand doch wen, um meinen Koffer aufzugeben und Bordksrten zu erhalten, doch nur bis Neu Dehli, also Station eins und zwei. So hatte ich Sitzplätze, pünktliche Piloten von Berlin und nach Neu Dehli, in München sogar noch Zeit (keine Sitzplatzsuche). Siebeneinhalb Stunden in Richtung  ab München ließen Zeit zum Lesen, Essen, Trinken, Musikhören, Schlafen und Beobachten der Flugrute über Budapest, die Uraine, Afganisten, den Iran: Eine lange Linie auf dem Globus in kurzer Zeit überflogen. Ohne Fensterplatz konnte ich natürlich nicht so viel mitbekommen, doch der Flug in den Sonnenaufgang (über den Wolken) war schon toll.   

In dem riesigen, pompösen Flughafengebäude der indischen Hauptatdt durfte natürlich nicht die Einreise fehlen, muss man doch ein Visum für Indien beantragen und sollte keine Vorfahren aus Pakistan haben.
Es waren zwei Stunden Zeit, bevor die Anschlussmaschine nach Poona losfliegen sollte, was sich in der tat als sehr knapp erwies. Als nächstes galt es den Koffer zu finden, durch den Zoll zu gehen und nach einem Bus zum Terminal 1 zu suchen, was schnell gelang, doch der Bus wartete noch auf viele andere Menschen, die dorthn wollten, wo die Inlandsflüge starten. In zehn Tagen beginnen hier (dort) die Commenwealth Games, doch alles ist eine große Baustelle. Die Reise zum Terminal one dauerte eine knappe halbe Stunde, doch ich hatte Glück, wurde meinen Koffer los, erhielt eine Bordkarte (!!!), durfte wieder in einen Bus, der alle verbliebenen zum FLugzeug brachte, welche von der Firma Kingfisher betrieben wird. Da hatte ich ganz schön geschwitzt und war dankbar für meine erstes indisches Glück, nämölich, dass ich dort mitkam und dann in Poona auch noch meinen Koffer ohne Umstände fand und mitnahm - wie überall auf der Welt, keiner kümmert sich darum, wer welchen mitnimmt. Dort, am Flughafen in Poona, wartete ein Mann von dem Hotel in LAVASA und brachte mich hierhin.

Wie diese zwei Stunden verliefen, dazu bald mehr.

Grüße an alle

Andreas in Indien I

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